Ingolstadt

 
 

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In der bayerischen Geschichte nimmt Ingolstadt einen stolzen Rang ein: Herzogsstadt, Universitätsstadt, Landesfestung, Industriezentrum. Die Zeugen der Vergangenheit sind überall im Bild der Altstadt gegenwärtig. Eine wichtige Rolle spielt in Ingolstadt auch die Elektro- und Bekleidungsindustrie. Die zentrale Lage in Bayern, die gute Anbindung an das Verkehrsnetz, ein großes Reservoir an Arbeitskräften und Platz für die Ansiedlung von Betrieben sind die Pluspunkte, die Ingolstadt anbieten kann.
Im Jahre 1995 ging in Ingolstadt das erste Güterverkehrszentrum in Bayern in Betrieb.
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Der Kernbestand des Alten Rathauses stammt aus dem 16. Jahrhundert und war der Pfarrhof von St. Moritz. 1881 gestaltete Gabriel von Seidl das Haus im Stil der Neurenaissance um und erweiterte es. Der Arkadengang an der westlichen Seite führt zur Moritzkirche hinauf. Seit 1985 hat das Alte Rathaus seine Funktion als Sitz des Ingolstädter Oberbürgermeisters wieder erhalten.
 
 
 
Das einzige staatliche bayerische Museum außerhalb Münchens ist das Bayerische Armeemuseum im Ingolstädter Neuen Schloss. Das Gebäude ist nicht nur wegen der Ausstellungsstücke eine Besichtigung wert, sondern auch wegen der gut erhaltenen Architektur dieses wuchtigen Schlosses. Unter den Exponaten stechen neben den Waffen des Mittelalters die prunkvollen Beutestücke aus den Türkenkriegen hervor.
In der Dürnitz, dem ehemaligen Speise- und Aufenthaltsraum der Dienstleute, sind Gegenstände aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges ausgestellt, darunter schwarze Reiterharnische, sogenannte "Pappenheimer". Eindrucksvoll ist der Fahnensaal, in dem alle Fahnen und Standarten der Königlich Bayerischen Armee in Formation von 1914 zu sehen sind. Hier finden auch öffentliche Veranstaltungen, zum Beispiel Konzerte mit Militärmusik, statt. In vier Etagen wird deutlich, dass ein militärgeschichtliches Museum auf den Zinnsoldaten nicht verzichten kann.
Einmalig ist das Diorama der Schlacht von Leuthen, das Herbert M. von Klenze mit fast 17 000 Figuren vor 50 Jahren aufgebaut hat.
  

 

 
 

 

 


 

 
Der Herzogskasten ist nicht nur der älteste Profanbau Ingolstadts, sondern auch ein eindrucksvolles Beispiel des frühen Profanbaus in Bayern. Hier wohnten die Ingolstädter Herzöge bis zum Bau des Neuen Schlosses im 15. Jahrhundert. Der dreigeschossige Bau geht auf Ludwig II. den Strengen (1255 - 1294) zurück. Die Bezeichnung "Kasten" ist nicht aus dem massiven und trutzigen Charakter des Bauwerks abzuleiten, sondern aus der Bedeutung des Wortes für Kornspeicher oder Stadtkasse.

     

 

 

Das Kreuztor war Teil der 1363 begonnenen Erweiterung der Stadt und eines der vier damaligen Haupttore, von denen es als Einziges übrig geblieben ist. Das Hardertor wurde ebenso abgerissen wie das Donautor, das erst nach dem Zweiten Weltkrieg abgetragen wurde und dessen Steine zur Ausbesserung der Steinernen Brücke verwendet wurden. Das Feldkirchner Tor ist in den Bau des Neuen Schlosses einbezogen worden. Das Kreuztor ist ein quadratrischer Torturm mit achteckigem Aufbau und vier Ecktürmen von einem hohen Dachhelm besetzt, der aus einem Zinnenkranz herauswächst. Laut einer Inschrift war der Baubeginn 1385. Zwischen den vier Haupttoren erstreckte sich die Stadtmauer, umgeben von einem Wassergraben. Die Mauer war mit 87 vorspringenden Türmen bewehrt. Ein großer Teil der Stadtmauer ist noch erhalten, ebenso einige der typischen Türme.

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