| Husum |
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Als "graue Stadt am Meer" hat Theodor Storm, Lyriker
und Novellendichter, seine Heimatstadt bezeichnet. So grau ist sie gewiss nicht.
Aber Storm selbst hat ja in vielen seiner Novellen mit liebenswerten Einzelheiten
geschildert, deren Ursprüngen man auch heute noch nachgehen kann. Stormerinnerung
ist also ein Muß für jeden Besucher Husums, wobei es drei Möglichkeiten
gibt: das als Museum gestaltete einstige Wohnhaus Storms, weitere Häuser
in denen Storm zeitweise lebte, darunter sein Geburtshaus, und schließlich
die Schauplätze von einigen seiner Novellen. Von Husums sonstigen Bauten
ist das einstige Schloß am wichtigsten, das Ende des 16. Jahrhunderts entstand
und jetzt als Museum zugänglich ist. | |||||
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Das alte Rathaus steht an
der Nordseite des Marktplatzes und wurde im Jahr 1601 errichtet. Im Laufe der
Zeit erfolgten einige Umbaumaßnahmen, die den Bedürfnissen der jeweiligen
Zeit angepasst wurden. Die Halle im Untergeschoß mit ihrer eindrucksvollen
Holzbalkendecke beheimatet heute die Husumer Tourist Information. | ||||||||
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Das Schloß vor Husum im Herzen des Schlossparks wurde Ende des 16. Jahrhunderts auf einem Gebiet errichtet, das damals noch nicht zur Stadt Husum gehörte. Geprägt von hohen Giebeln und Türmen stellt das Schloß eines der Wahrzeichen der Stadt dar. Im Inneren können das Treppenhaus, der Rittersaal, die Schlosskapelle und die verschiedenen Empfangsräume besichtigt werden und zusammen mit den zahlreichen antiken Einrichtungsgegenständen wird dem Betrachter ein sakraler Eindruck vermittelt. | |||||||||