| Görlitz
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Görlitz ist eine Stadt der Mitte. Schon im Mittelalter
führten hier hindurch die bedeutenden Handelswege zwischen Westen und Osten,
vom Süden nach dem Norden Europas. Einflüsse aus Böhmen und Schlesien,
aus Brandenburg und Sachsen prägten die Stadt. Deutsche und slawische Kultur
und Lebensart formten Menschen und Geschichte am östlichen Rande der Oberlausitz.
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Weinhübel: AUFERSTEHUNGSKIRCHE
Für diese Gegend typische barocke Dorfkirche, die erstmals 1337 urkundlich
erwähnt wurde und unmittelbar am Grenzfluß Neiße gelegen ist.
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Hier ist Golgatha, die Richtstätte, für uns heute ein Ort der Andacht,
Besinnung und Versöhnung. Das Untergeschoß der Golgathakapelle symbolisiert
das Grab Adams, nach einer christlichen Legende unter dem Kreuz Jesu gelegen.
Zum Bauensemble gehören zwei weitere Kapellen: das Salbhaus und der getreue
Nachbau der Grabkapelle. Separat zu begehen ist in der warmen Jahreszeit der benachbarte
Ölberggarten. Als Garten Gethsemane mit Kidrontal und Jüngerwiese gehört
er in den Gesamtbezug der Passions-Gedächtnisstätte, wie auch der einst
mit Bildstöcken ausgebaute Kreuzweg von der Peterskirche zum Kalvarienberg.
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Auf
den Restfundamenten einer alten Sühnekapelle vor den Toren der mittelalterlichen
Stadtbefestigung entstand 1431 bis 1494 die heutige FRAUENKIRCHE (evang., im Zentrum
am Karstadt-Kaufhaus), eine dreischiffige Halle mit langgestrecktem Chor und anmutiger
spätgotischer Einwölbung. Als Hospital- und Friedhofskirche stand sie
in ihrer Bedeutung immer im Schatten der älteren Stadtkirchen. Größere
Bedeutung erlangte sie erst durch das Wachstum der Gemeinde, das ebenso die Folge
des baulichen Aufschwunges zu Beginn unseres Jahrhunderts war wie die für
die Frauenkirche nun wieder unvorteilhafte Umklammerung durch die modernen Kaufhausbauten
jener Zeit. | ||||||||
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